Erkenne die Gründe für dein Zögern – dann bist du einer Entscheidung auf einmal viel näher

Ich habe mich ertappt gefühlt!

Als ich mich erstmals intensiv mit den Hinderungsgründen für Entscheidungen beschäftigt habe, hatte ich an mehreren Stellen das Gefühl, dass mir jemand in den Kopf schaut und in Worte fasst, was ich damals nicht in Worte fassen konnte. Das hat mir viel Klarheit gebracht und dadurch sehr geholfen. Ich bin gespannt, ob es dir am Ende des Beitrags auch so geht.

Warum fallen uns Entscheidungen so schwer?

Wir treffen jeden Tag sehr viele Entscheidungen – viele davon fast automatisch, ohne dass wir viel darüber nachdenken. Jedoch klappt die Automatik nicht immer. Wesentliche Entscheidungen fallen uns häufig schwer. Dazu gehören auch Entscheidungen im Zusammenhang mit der beruflichen Neuorientierung. Insbesondere introvertierte Menschen zögern bei Entscheidungen, da alles vorher durchdacht sein soll und am besten am Ende die perfekte Entscheidung stehen soll.

Es gibt unterschiedliche Gründe für das Zögern bei Entscheidungen. Einige stelle ich dir hier vor. Schau gerne, ob du dich wieder erkennst.

Die Angst, etwas zu verpassen

Vielfach entscheiden wir nicht, weil eine Entscheidung FÜR etwas auch immer eine Entscheidung GEGEN etwas ist. Wir haben Angst, aufgrund einer Entscheidung etwas zu verpassen, das eine andere Entscheidung beinhaltet hätte. In dem Zusammenhang passt auch der Begriff FOMO (Fear of Missing Out). Wir neigen vielfach dazu, uns primär auf den möglichen Verlust zu fokussieren und diesem hinterher zu trauern. Das blockiert uns dann beim Treffen einer Entscheidung für etwas.

Zu viele Wahlmöglichkeiten

Erschwerend für uns ist auch die wachsende Zahl der Wahlmöglichkeiten – die „Qual der Wahl“. Egal um welche Entscheidung es geht, die Anzahl der Optionen nimmt immer weiter zu. Das merken wir zum Beispiel auch bei beruflichen Entscheidungen. Ob Studiengänge, Berufsbilder, Karrierechancen – die Auswahl ist riesengroß. Allein die Optionen, die wir wahrnehmen, erschweren die Entscheidung. Hinzu kommt das Gefühl, dass es noch Optionen gibt, die wir noch gar nicht kennen. Das verunsichert uns dann noch mehr.

Die Angst vor einer falschen Entscheidung

Die Angst, falsch zu entscheiden, führt dazu, dass wir gar nicht entscheiden. Manchmal folgen wir unbewusst dem Motto: „Wer nichts macht, macht auch nichts falsch“.

Verlassen unserer Komfortzone

Bist du gerade kuschelig in deiner Komfortzone? Könnte das dein Hinderungsgrund für eine Entscheidung sein? Eine neue Stelle starten, umziehen in eine neue Stadt – das ist alles andere als einfach und bequem.

Manchmal brauchen wir unsere Komfortzone als Schutzbereich, um Kraft zu tanken. Manchmal engt uns das aber auch zu sehr ein, wenn die Türen aus der Komfortzone hinaus geschlossen bleiben.

Verlustangst

Manchmal hindert uns die Angst, etwas zu verlieren, eine Entscheidung zu treffen.

Was ist es, das wir befürchten zu verlieren? Zum Beispiel nette Kollegen, Freunde oder auch den Status, den wir erreicht haben. Oder wir haben Angst, jemanden zu enttäuschen, wenn wir uns verändern. Dabei stellen wir unsere eigenen Bedürfnisse hintenan.

Kontrollverlust (vlt. auch Perfektionismus)

Wir haben das Gefühl, uns fehlen noch Infos oder Fakten, bevor wir entscheiden können. Wir möchten am liebsten die perfekte Entscheidung. Einige Entscheidungen sind jedoch so komplex, dass wir nicht alle Fakten vorab bekommen können. Auch haben Entscheidungen Auswirkungen, die wir nicht im vorhersagen können, weil sie nicht nur in unserem Einflussbereich liegen. Wir brauchen ein Stück Vertrauen und Mut in die Richtigkeit deiner Entscheidung.

Zu wenig Selbstwertgefühl

Manchmal fehlt uns vielleicht die Sicherheit, Entscheidungen zu treffen. Eine Ursache können fehlende Erfahrungen sein. Vielleicht bist es nicht gewöhnt, dich als selbstwirksam zu erleben. Vielleicht hast du bisher nicht selber entschieden, sondern hat dich treiben lassen und eher anderen oder den Umständen die Entscheidungen überlassen. Dem Leben die Entscheidungsgewalt zu überlassen, fühlt sich vielleicht sicher an, aber leider kommen wir so einfach nicht voran.

Mein Fazit:

Die Gründe für ein Zögern bei Entscheidungen sind vielfältig. Ein Beschäftigen mit den Gründen kann uns die Augen öffnen. Wenn wir wissen, wo die Gründe liegen, können wir leichter die richtigen Wege aus dem Zögern in eine Handlung finden.

Wie geht es dir? Hast du dich in den Gründen wiedererkannt?

Wenn du gerade vor einer Entscheidung stehst und Unterstützung möchtest, melde dich gerne zu einem Coaching – Video-Coaching oder E-Mail-Coaching – so wie es sich für dich am besten anfühlt.

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